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Docker ist eine Open-Source-Plattform zur Containerisierung, mit der Softwareanwendungen in isolierten, portablen Paketen – sogenannten Containern – erstellt, verteilt und ausgeführt werden.

Was ist ein Docker-Container?

Ein Container verpackt den Quellcode einer Anwendung zusammen mit allen notwendigen Abhängigkeiten, Bibliotheken und Konfigurationsdateien in eine einzige Einheit.

  • Isolation: Jede Anwendung läuft in ihrer eigenen Umgebung und kommt anderen Programmen auf demselben Rechner nicht in die Quere.
  • Portabilität: Ein Container funktioniert auf einem Laptop genauso wie auf einem Cloud-Server oder einem NAS-System, da er alles zum „Überleben“ mitbringt.
  • Grundlage: Container basieren auf Images (Vorlagen), die von öffentlichen Bibliotheken wie dem Docker Hub heruntergeladen oder selbst erstellt werden können.

Der Unterschied zu Virtuellen Maschinen (VMs)

Während eine VM ein komplettes Betriebssystem emuliert, teilen sich Docker-Container den Betriebssystem-Kern (Kernel) des Host-Rechners.

  • Effizienz: Container sind deutlich leichtgewichtiger, verbrauchen weniger Ressourcen und starten in Sekunden statt in Minuten.
  • Struktur: Wo eine VM Gigabyte an Platz benötigt, kommen Docker-Container oft mit wenigen Megabyte aus.

Vorteile

Im heutigen Technologie-Umfeld ist Docker Standard für:

  • Konsistenz: Entwickler vermeiden das Problem „Bei mir hat es funktioniert“, da die Umgebung im Container überall identisch ist.
  • Microservices: Komplexe Anwendungen werden in kleine, unabhängige Dienste (Container) aufgeteilt, die einzeln aktualisiert werden können.
  • Schnelle Bereitstellung: Software kann automatisiert und ohne manuelle Installation von Abhängigkeiten auf Servern ausgerollt werden.
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