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Microsoft Copilot bezeichnet eine Familie von KI-gestützten Assistenten, die auf generativer künstlicher Intelligenz (aktuell basierend auf Modellen wie GPT-5) beruhen. Der Begriff verdeutlicht die Rolle der KI: Sie fungiert nicht als autonomer Pilot, sondern als unterstützender Begleiter (“Co-Pilot”), der den Nutzer bei Aufgaben wie dem Erstellen von Texten, der Datenanalyse oder dem Programmieren entlastet.

Kernbedeutungen und Funktionen

  • KI-Alltagsbegleiter: Copilot unterstützt bei der Texterstellung, Bildgenerierung und Informationsrecherche.
  • Integration in Software: Der Assistent ist direkt in Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint und Outlook integriert, um Workflows zu automatisieren und Inhalte im Kontext von Unternehmensdaten zu erstellen.
  • Hardware-Integration: Moderne Computer verfügen über eine dedizierte Copilot-Taste, um den Assistenten schnell aufzurufen. Seit Anfang 2026 ist Copilot sogar direkt in Hardware-Peripherie wie HP-Bürodrucker integriert.

Wichtige Varianten

Je nach Zielgruppe und Funktionsumfang unterscheidet Microsoft verschiedene Versionen:

  1. Microsoft Copilot (Standard): Eine kostenlose Basisversion für Privatpersonen, die als Chatbot und in Windows fungiert.
  2. Microsoft 365 Copilot: Eine kostenpflichtige Business-Version (ca. 30 €/Monat), die tief in Office-Anwendungen integriert ist und strikten Unternehmensdatenschutz bietet.
  3. Spezialisierte Copilots: Dazu gehören unter anderem der GitHub Copilot für die Softwareentwicklung und der Microsoft Security Copilot für IT-Sicherheit.

Aktuelle Entwicklungen

Copilot hat sich von einem einfachen Chatbot zu einem zentralen KI-Cockpit entwickelt. Er nutzt nun verstärkt KI-Agenten, die komplexe Aufgaben wie Projektmanagement oder automatisierte Datenverarbeitung weitgehend selbstständig koordinieren können. Eine neue “Adaptive Memory”-Funktion ermöglicht es dem Copiloten zudem, individuelle Arbeitsweisen und Präferenzen des Nutzers über die Zeit zu lernen.

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