Unter IT-Monitoring versteht man die kontinuierliche und systematische Überwachung von IT-Systemen, Netzwerken und Anwendungen. Ziel ist es, die Funktionalität sicherzustellen, die Leistung zu optimieren und Probleme zu erkennen, bevor sie zu Systemausfällen führen.
Zentrale Aspekte des IT-Monitorings
- Datenerfassung & Analyse: Monitoring-Tools sammeln laufend Metriken (z.B. CPU-Auslastung, Speicherplatz, Netzwerkbandbreite) und Protokolldaten, um den Ist-Zustand der Infrastruktur abzubilden.
- Früherkennung & Alarmierung: Durch das Festlegen von Schwellenwerten lösen Systeme automatisch Alarme aus, wenn Parameter kritische Bereiche erreichen.
- Proaktive Fehlerbehebung: Moderne Systeme setzen verstärkt auf KI-gestützte Analysen, um Trends vorherzusagen und Ausfälle proaktiv zu verhindern, anstatt nur auf Fehler zu reagieren.
Wichtige Arten des Monitorings
- Infrastruktur-Monitoring: Überwachung der physischen und virtuellen Hardware (Server, Speicher, Rechenzentren).
- Netzwerk-Monitoring: Kontrolle des Datenflusses und der Konnektivität zwischen Geräten.
- Application Performance Monitoring (APM): Überwachung der Reaktionszeiten und der Benutzererfahrung innerhalb spezifischer Software-Anwendungen.
- Security Monitoring: Erkennung von Sicherheitsbedrohungen und Anomalien im Netzwerkverkehr.
Nutzen für Unternehmen
- Minimierung von Ausfallzeiten: Schnelle Reaktion auf Störungen sichert die Geschäftskontinuität.
- Kosteneffizienz: Durch die Konsolidierung von Monitoring-Tools sparen Unternehmen im Jahr 2026 Lizenzgebühren und Energie ein.
- Zukunftssicherheit: Historische Daten helfen bei der Kapazitätsplanung und strategischen IT-Entscheidungen.
Monitoring entwickelt sich zunehmend zur Observability, bei der nicht nur der Zustand einzelner Komponenten überwacht wird, sondern das gesamte Verhalten komplexer, cloud-nativer Umgebungen durch KI-gestützte Steuerung transparent gemacht wird.
