Selfhosting

Selfhosting

Digitale Selbstbestimmung beginnt mit eigener Infrastruktur

Ob Server vor Ort, Housing oder gemietete Server im Rechenzentrum:
Mit Selfhosting behalten Sie die Kontrolle über Daten, Updates und Zugriffe – passend zu Budget, Schutzbedarf und Betrieb.

Drei Wege zum Selfhosting

Selfhosting

Eigener Server vor Ort
(On-Premises)

Ideal, wenn Daten lokal bleiben sollen oder Internet-Ausfälle nicht zum Showstopper werden dürfen.

Typische Anwendungen:

Selfhosting

Eigener Server im RZ (Housing/Colocation – LEW)

Eigene Hardware – professionell versorgt (Strom, Klima, Anbindung). Sie bleiben Eigentümer der Systeme. Typische Anwendungen:
  • Virtualisierung (z. B. mehrere Server auf einem Host)
  • Zentrale Dienste für mehrere Standorte
  • Hybrid: lokal + Rechenzentrum
Cloud-und-Collaboration

Dedicated-/Virtual-Server im RZ (Hetzner)

Schnell skalierbar – gut für Projekte, wachsende Anforderungen oder wenn keine eigene Hardware beschafft werden soll.

Typische Anwendungen:

  • Nextcloud & Zusammenarbeit
  • Monitoring & Backups
  • Sicherer Fernzugriff
  • Web-/App-Workloads, Test-/Staging-Systeme

Warum Selfhosting?

Kontrolle über Daten & Zugriffe

Sie bestimmen, wo Daten liegen – und wer worauf zugreifen darf.

Selfhosting bedeutet: Daten, Identitäten und Berechtigungen bleiben in Ihrer Hand.
Das ist besonders relevant, wenn Abläufe, Dokumente oder Kundendaten nicht „irgendwo“ landen sollen.
Das ist der Kern von Datensouveränität – also der Fähigkeit, Daten und Systeme selbstbestimmt zu betreiben.

Einmal investieren oder laufend skalieren – passend zu Ihrem Modell. Ob Server vor Ort, eigene Hardware im Rechenzentrum oder gemietete Server im Rechenzentrum: Die Kosten unterscheiden sich je nach Modell. Wir zeigen transparent, welche Ausgaben einmalig anfallen (z. B. Hardware) und welche laufend entstehen (z. B. Betrieb, Wartung, Backup) – damit Sie sicher planen können.

Passend zu DSGVO-Anforderungen und internen Richtlinien.

Gerade On‑Prem oder Hybrid-Setups können so geplant werden, dass zentrale Funktionen auch bei Störungen verfügbar bleiben – mit klaren Wiederanlaufplänen.

Kritische Prozesse laufen auch dann weiter, wenn Internet oder Cloud ausfallen.

Gerade On‑Prem oder Hybrid-Setups können so geplant werden, dass zentrale Funktionen auch bei Störungen verfügbar bleiben – mit klaren Wiederanlaufplänen.

Weniger Lock-in, mehr Gestaltungsspielraum.

Sie entscheiden über Update-Zeitpunkte, Laufzeiten und Migrationspfade.
Das senkt das Risiko, dass plötzliche Anbieteränderungen Ihre Prozesse treffen.

Von „klein starten“ bis „professionell wachsen“.

Je nach Anforderung skalieren Sie über Virtualisierung, zusätzliche Hosts, Housing‑Erweiterung oder RZ‑Ressourcen.
Wir wählen das Modell so, dass es nicht überdimensioniert startet, aber sauber wachsen kann.

Unsere Technologie-Partner

LEW

LEW – Regionales Colocation-Rechenzentrum (Augsburg)

Für Unternehmen, die ihre Hardware im eigenen Besitz behalten möchten, aber von professioneller Rechenzentrums-Infrastruktur profitieren wollen.

Vorteile:

  • Housing / Colocation:
    Half Rack, Full Rack oder Cage
  • Verfügbarkeit:
    Internet 99,95%, Strom 99,99%
  • 24/7-Zugang:
    Service & Wartung jederzeit möglich

Hetzner

Hetzner – Dedicated- & Cloud-Infrastruktur im Rechenzentrum

Für Workloads, die skalierbar sein sollen (Cloud/VMs) oder dedizierte Hardware benötigen.

Vorteile:

  • Dedicated & Cloud:
    passende Plattform je Workload
  • Colocation (optional):
    eigene Hardware im Hetzner-RZ
  • Standorte:
    Nürnberg, Falkenstein, Helsinki – sowie weitere Standorte in den USA und Singapur

Ablauf in 3 Schritten

Analyse & Zielbild

Kurzer Check von Anwendungen, Daten, Nutzergruppen, Schutzbedarf, Standorten.

Architektur & Umsetzung

Betriebsmodell wählen (vor Ort oder Technologiepartner), Security-Basis, Backup, Monitoring.

Betrieb & Weiterentwicklung

Updates, Dokumentation, regelmäßige Checks – skalierbar nach Bedarf.

Häufige Fragen

Ja, oft ist das möglich. Viele Unternehmen haben bereits geeignete Geräte im Einsatz – zum Beispiel ältere PCs, Mini-Server oder NAS-Systeme. Diese lassen sich für einfache Anwendungen wie Dateiverwaltung, Passwortmanagement oder digitale Dokumentenablage wiederverwenden, sofern sie technisch aktuell genug und zuverlässig sind.

Wir prüfen gerne mit Ihnen gemeinsam, ob vorhandene Geräte geeignet sind – und empfehlen Ihnen Alternativen, wenn mehr Leistung oder Energieeffizienz gefragt ist. So starten Sie kostenschonend in den Selbstbetrieb.

Das hängt vom geplanten Einsatzzweck ab:

  • Für rein interne Nutzung (z. B. im Büro ohne Fernzugriff) genügt eine ganz normale DSL-/Kabelanbindung.
  • Wenn Sie Dienste auch unterwegs oder für Kundenzugänge bereitstellen möchten, empfehlen wir einen stabilen Internetanschluss mit fester oder dynamisch erreichbarer IP-Adresse (DynDNS).
  • Für größere Projekte kann auch ein Serverstandort im Rechenzentrum sinnvoll sein – mit hoher Bandbreite und Redundanz.

 
Wir richten die Infrastruktur so ein, dass Sie auch bei Internetproblemen möglichst weiterarbeiten können.

Richtig konfiguriert ist Selfhosting sehr sicher – oft sogar sicherer als viele Cloud-Lösungen, da Sie selbst bestimmen, wer Zugriff hat, welche Dienste erreichbar sind und wie Updates und Backups durchgeführt werden.

Wichtig ist ein durchdachtes Konzept für:
• Firewall & VPN-Zugang
• regelmäßige Updates
• automatisierte Backups
• Protokollierung & Monitoring

Wir unterstützen Sie beim sicheren Aufbau – und übernehmen auf Wunsch die laufende Wartung, damit alles geschützt und stabil bleibt.

Absolut. Viele unserer Kunden setzen auf eine hybride IT-Strategie:
Wichtige oder sensible Daten bleiben auf der eigenen Infrastruktur, während bestimmte Dienste – wie E-Mail, Webanalyse oder spezielle SaaS-Lösungen – weiterhin aus der Cloud bezogen werden.

Selfhosting und Cloud schließen sich nicht aus – sie ergänzen sich ideal, wenn die Rollen klar verteilt sind. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl und Abstimmung.

Nein – im Gegenteil. Sie behalten die Kontrolle über Ihre Systeme, Daten und Entscheidungen. Wir begleiten Sie als Partner, nicht als Plattformanbieter. Alle eingesetzten Lösungen sind offen dokumentiert und auf Wunsch jederzeit übertragbar.

Das entscheiden Sie – ganz nach Wunsch:

  • Sie selbst: Wir schulen Sie für die wichtigsten Aufgaben und richten automatisierte Prozesse ein.
  • Wir als IT-Partner: Wir übernehmen alles – vom Patchmanagement über Monitoring bis zur Backup-Kontrolle.
  • Gemischt: Sie kümmern sich um den Alltag, wir stehen für Sonderfälle oder regelmäßige Checks bereit.

 
Sie behalten die Kontrolle – ohne sich allein gelassen zu fühlen.

Im Gegensatz zur Cloud kann Selfhosting hier sogar im Vorteil sein:
  • Bei einem Stromausfall am eigenen Standort ist auch die Cloud nicht erreichbar, wenn Sie keine Internetverbindung haben.
  • Bei lokalem Selfhosting (z. B. im Büro) können viele Dienste trotzdem weiterlaufen – solange Geräte mit einer USV (unterbrechungsfreien Stromversorgung) abgesichert sind.
  • Für besonders wichtige Systeme empfehlen wir:
  • Betrieb im Rechenzentrum mit redundanter Stromversorgung
  • Fallback-Zugänge (z. B. LTE, Failover-VPN)
  • automatisierte Reboots & Fehlerüberwachung
Wir planen mit Ihnen gemeinsam die passende Ausfallsicherheit – abgestimmt auf Ihr Unternehmen.

Selfhosting-Setup in 30 Minuten klären

Im Erstgespräch klären wir Zielbild, Schutzbedarf und den passenden Betriebsmodus